BIOGRAfie
Gelobt für Darstellungen von „gefährlich realer“ Verletzlichkeit (Bachtrack), verbindet die Sopranistin Juliana Zara vokale Virtuosität mit einer eindringlichen theatralen Präsenz. In der Spielzeit 2025/26 hat sie soeben ihr Hausdebüt am Staatstheater Nürnberg in einer Neuproduktion von Lulu unter der Regie von Jens-Daniel Herzog gegeben, wo ihre Interpretation auf große Resonanz in der Kritik stieß. Hervorgehoben wurden dabei ein „glockenheller“ Sopran, der sich „selbst in den anspruchsvollsten Koloraturen etwas Spielerisches und Sinnliches bewahrt“, sowie eine Bühnenpräsenz, die als „Ausstrahlung zwischen erotischem Flimmern und kindlicher Leichtfertigkeit“ beschrieben wurde und sie zur idealen Verkörperung von Bergs Heldin macht (BR Klassik).
GROßER KRITISCHER ERFOLG: LULU IN NÜRNBERG
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GROßER KRITISCHER ERFOLG: LULU IN NÜRNBERG \\
„Kurzum: ein Triumph.
Das liegt zu großen Teilen an der Protagonistin. Juliana Zara sitzt im rosa Negligé auf dem Sofa, macht so gut wie nichts und ist doch schon Lulu. Vermutlich könnte sie auch in Funktionsjacke und Gummistiefeln dort sitzen und der Effekt wäre derselbe. Zara besitzt eine Ausstrahlung zwischen erotischem Flimmern und kindlicher Leichtfertigkeit, die sie in Verbindung mit ihrer eminenten Stimme zur Idealbesetzung macht. Ihr Sopran ist glockenhell, hat auch in den viel geforderten Höhen nichts Forciertes. Auch in den gewaltsamsten Koloraturen behält ihr Gesang etwas Spielerisches, Sinnliches.
"Wir sind endlich zur Erkenntnis gekommen, dass Sinnlichkeit keine Schwäche ist, kein Nachgeben dem eigenen Willen, sondern eine in uns gelegte immense Kraft…" Den Satz Alban Bergs scheint diese Lulu verinnerlicht zu haben."
BR KLASSIK
© MALINOWSKI
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