BIOGRAfie


Für Darstellungen von „gefährlich realer“ Verletzlichkeit gelobt (Bachtrack), ist Juliana Zara bestrebt, vokale Virtuosität mit theatralischer Imagination zu verbinden. Zu Beginn der Opernsaison 2025/26 gab Zara ihr Hausdebüt am Theater an der Wien als Grinsekatze in Unsuk Chins Alice in Wonderland, eine Darstellung, die als Leuchtfeuer des Abends hervorgehoben wurde (FAZ). Konzertant gab Zara zuletzt ihr Rollendebüt als Woglinde in Das Rheingold mit dem Sinfonieorchester Wuppertal unter der Leitung von Patrick Hahn und interpretierte erneut Unsuk Chins Puzzles and Games mit dem Münchener Kammerorchester unter Enrico Onofri.


MEHR INFO 

„Ihrer Lulu… war ein Ereignis, das in der jüngst vergangenen Spielzeit Wellen durch die Republik schlug. Die amerikanische Koloratursopranistin Juliana Zara jongliert in Eva-Maria Höckmayrs Inszenierung virtuos mit Männerfantasien und spielt sie gegeneinander aus. Zaras Lulu bewegt sich mit der unendlichen Leichtigkeit des Seins über die Bühne, bis sie in die Mühlen der Sexarbeit gerät und dort seelisch und körperlich zermalmt wird. Dem bezwingenden Spiel entsprechen stupende sängerische Meriten. Denn auch stimmlich ist Juliana Zara die Idealbesetzung für die heikle Rolle. Schlank, fluid und mit schwerelos hingetupften Spitzentönen verströmte sie jenes rare vokale Quecksilber, dessen die Partie unbedingt bedarf und das sie erst zum Phänomen macht. Nicht in einer der Metropolen sondern am Rand des Odenwalds.”

DIE DEUTSCHE BÜHNE