BIOGRAFIE
BIOGRAFIE
Für Darstellungen von „gefährlich realer“ Verletzlichkeit gelobt (Bachtrack), ist Juliana Zara bestrebt, vokale Virtuosität mit theatralischer Imagination zu verbinden.
Zu Beginn der Opernsaison 2025/26 gab Zara ihr Hausdebüt am Theater an der Wien als Grinsekatze in Unsuk Chins Alice in Wonderland. Diese Interpretation wurde von der Kritik als ein Leuchtfeuer des Abends hervorgehoben (FAZ). Rezensenten bemerkten: „Juliana Zaras Grinsekatze schleicht mit silbrigem Ton durch das musikalische Gewebe, mit einem unbekümmerten Lächeln, das auf eigentümliche Weise selbst dann noch hörbar bleibt, wenn sie nicht mehr auf der Bühne steht.“ (European News Agency) Damit bestätigte sich ihr unverwechselbares Profil an der Schnittstelle von Oper, zeitgenössischem Musiktheater und figurenorientierter Darstellung.
In Konzerten dieser Saison gab Zara ihr Rollendebüt als Woglinde in Das Rheingold mit dem Sinfonieorchester Wuppertal unter der Leitung von Patrick Hahn, wobei Das Opernfreund die Rheintöchter ausdrücklich hervorhob: „Sauber und mit großer Beweglichkeit der wunderbaren Stimmen vermittelten die drei von der Empore oben rechts aus dem ungestörten Glück des goldenen Zeitalters.“
Zudem interpretierte sie erneut Unsuk Chins Puzzles and Games from Alice in Wonderland, ein Werk, mit dem sie in der vergangenen Saison ihr Debüt in der Carnegie Hall gegeben hatte, diesmal mit dem Münchener Kammerorchester unter Enrico Onofri im Prinzregententheater. Die von der Süddeutschen Zeitung als „wunderbar fein gestaltet“ bezeichnete Aufführung wurde für eine Ausstrahlung bei BR-Klassik ausgewählt.
Ihr Rollendebüt als Lulu in der Inszenierung von Eva Maria Höckmayr am Staatstheater Darmstadt im Jahr 2023 wurde von Die Deutsche Bühne als „ein Ereignis, das in der jüngst vergangenen Spielzeit Wellen durch die Republik schlug“ bezeichnet und brachte ihr eine Nominierung für den renommierten deutschen Theaterpreis Der Faust ein. Lulu bleibt eine zentrale Partie in ihrem Repertoire, zu der sie in der laufenden Saison zurückkehrt (Details folgen).
In den USA geboren und durch einen kulturell vielfältigen Hintergrund geprägt, bringt Juliana Zara ein vielschichtiges Identitätsverständnis in ihre Bühnenarbeit ein. Mit Wurzeln in puertoricanischem, italienischem und kulturell jüdischem Erbe sowie einem Leben zwischen Amerika und Europa ist ihr künstlerischer Ansatz von einer besonderen Sensibilität für Sprache, Charakter und psychologische Nuancen geprägt. Diese Vielschichtigkeit nährt ihre ausgeprägte erzählerische Haltung und ihre natürliche Bewegung zwischen den Genres – von Oper und zeitgenössischem Musiktheater bis hin zu experimentellen Performances und konzertanter Arbeit.
In den kommenden Monaten debütiert Zara am Königlichen Theater Kopenhagen als Sœur Constance in Barrie Koskys Inszenierung von Dialogues des Carmélites. Im März gibt sie ihr Debüt in Mahlers Sinfonie Nr. 4 mit dem Ann Arbor Symphony Orchestra unter der Leitung von Earl Lee. Zudem kehrt sie später in der Saison zur Partie der Lulu zurück (Details folgen).
In der vergangenen Spielzeit gab Zara Rollendebüts als Shoko in Thomas Larchers Das Jagdgewehr an der Bayerischen Staatsoper (Cuvilliés-Theater) sowie als Zerbinetta in Ariadne auf Naxos mit der Nederlandse Reisopera. Darüber hinaus debütierte sie am Opernhaus Zürich als Najade in Ariadne auf Naxos und am Theater Bonn als Adina in L’elisir d’amore.
Als leidenschaftliche Interpretin der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts fühlt sich Zara besonders zu Werken hingezogen, die vokale Virtuosität mit theatralischer Fantasie verbinden. 2023 wurde sie für ihre Interpretation der Bubikopf-Partie in der BR-Klassik-Einspielung von Der Kaiser von Atlantis unter der Leitung von Patrick Hahn für den Opus Klassik als Sängerin des Jahres nominiert. Zu ihrem Repertoire zählen György Ligetis Mysteries of the Macabre mit dem Sinfonieorchester Wuppertal sowie Mitwirkungen an den Uraufführungen von Miroslav Srnkas Singularity an der Bayerischen Staatsoper, Matias Vestergårds Melodrama mit dem Copenhagen Philharmonic und Fabià Santcovskys Transstimme bei der Münchener Biennale. Zudem verkörperte sie Tinker Bell in der Uraufführung von Frank Schwemmers Peter Pan mit dem Luxembourg Philharmonic.
Von 2021 bis 2023 war Zara festes Ensemblemitglied am Staatstheater Darmstadt, wo sie ein breites Repertoire entwickelte, darunter Olympia (Les contes d’Hoffmann) und Morgana (Alcina). Zuvor war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper (2019–2021) und sang dort unter anderem Frasquita (Carmen), Philine (Mignon) und Mercedes (Schön ist die Welt).
Juliana Zara ist Absolventin des Oberlin Conservatory of Music sowie der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.
Für Darstellungen von „gefährlich realer“ Verletzlichkeit gelobt (Bachtrack), ist Juliana Zara bestrebt, vokale Virtuosität mit theatralischer Imagination zu verbinden.
Zu Beginn der Opernsaison 2025/26 gab Zara ihr Hausdebüt am Theater an der Wien als Grinsekatze in Unsuk Chins Alice in Wonderland. Diese Interpretation wurde von der Kritik als ein Leuchtfeuer des Abends hervorgehoben (FAZ). Rezensenten bemerkten: „Juliana Zaras Grinsekatze schleicht mit silbrigem Ton durch das musikalische Gewebe, mit einem unbekümmerten Lächeln, das auf eigentümliche Weise selbst dann noch hörbar bleibt, wenn sie nicht mehr auf der Bühne steht.“ (European News Agency) Damit bestätigte sich ihr unverwechselbares Profil an der Schnittstelle von Oper, zeitgenössischem Musiktheater und figurenorientierter Darstellung.
In Konzerten dieser Saison gab Zara ihr Rollendebüt als Woglinde in Das Rheingold mit dem Sinfonieorchester Wuppertal unter der Leitung von Patrick Hahn, wobei Das Opernfreund die Rheintöchter ausdrücklich hervorhob: „Sauber und mit großer Beweglichkeit der wunderbaren Stimmen vermittelten die drei von der Empore oben rechts aus dem ungestörten Glück des goldenen Zeitalters.“
Zudem interpretierte sie erneut Unsuk Chins Puzzles and Games from Alice in Wonderland, ein Werk, mit dem sie in der vergangenen Saison ihr Debüt in der Carnegie Hall gegeben hatte, diesmal mit dem Münchener Kammerorchester unter Enrico Onofri im Prinzregententheater. Die von der Süddeutschen Zeitung als „wunderbar fein gestaltet“ bezeichnete Aufführung wurde für eine Ausstrahlung bei BR-Klassik ausgewählt.
Ihr Rollendebüt als Lulu in der Inszenierung von Eva Maria Höckmayr am Staatstheater Darmstadt im Jahr 2023 wurde von Die Deutsche Bühne als „ein Ereignis, das in der jüngst vergangenen Spielzeit Wellen durch die Republik schlug“ bezeichnet und brachte ihr eine Nominierung für den renommierten deutschen Theaterpreis Der Faust ein. Lulu bleibt eine zentrale Partie in ihrem Repertoire, zu der sie in der laufenden Saison zurückkehrt (Details folgen).
In den USA geboren und durch einen kulturell vielfältigen Hintergrund geprägt, bringt Juliana Zara ein vielschichtiges Identitätsverständnis in ihre Bühnenarbeit ein. Mit Wurzeln in puertoricanischem, italienischem und kulturell jüdischem Erbe sowie einem Leben zwischen Amerika und Europa ist ihr künstlerischer Ansatz von einer besonderen Sensibilität für Sprache, Charakter und psychologische Nuancen geprägt. Diese Vielschichtigkeit nährt ihre ausgeprägte erzählerische Haltung und ihre natürliche Bewegung zwischen den Genres – von Oper und zeitgenössischem Musiktheater bis hin zu experimentellen Performances und konzertanter Arbeit.
In den kommenden Monaten debütiert Zara am Königlichen Theater Kopenhagen als Sœur Constance in Barrie Koskys Inszenierung von Dialogues des Carmélites. Im März gibt sie ihr Debüt in Mahlers Sinfonie Nr. 4 mit dem Ann Arbor Symphony Orchestra unter der Leitung von Earl Lee. Zudem kehrt sie später in der Saison zur Partie der Lulu zurück (Details folgen).
In der vergangenen Spielzeit gab Zara Rollendebüts als Shoko in Thomas Larchers Das Jagdgewehr an der Bayerischen Staatsoper (Cuvilliés-Theater) sowie als Zerbinetta in Ariadne auf Naxos mit der Nederlandse Reisopera. Darüber hinaus debütierte sie am Opernhaus Zürich als Najade in Ariadne auf Naxos und am Theater Bonn als Adina in L’elisir d’amore.
Als leidenschaftliche Interpretin der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts fühlt sich Zara besonders zu Werken hingezogen, die vokale Virtuosität mit theatralischer Fantasie verbinden. 2023 wurde sie für ihre Interpretation der Bubikopf-Partie in der BR-Klassik-Einspielung von Der Kaiser von Atlantis unter der Leitung von Patrick Hahn für den Opus Klassik als Sängerin des Jahres nominiert. Zu ihrem Repertoire zählen György Ligetis Mysteries of the Macabre mit dem Sinfonieorchester Wuppertal sowie Mitwirkungen an den Uraufführungen von Miroslav Srnkas Singularity an der Bayerischen Staatsoper, Matias Vestergårds Melodrama mit dem Copenhagen Philharmonic und Fabià Santcovskys Transstimme bei der Münchener Biennale. Zudem verkörperte sie Tinker Bell in der Uraufführung von Frank Schwemmers Peter Pan mit dem Luxembourg Philharmonic.
Von 2021 bis 2023 war Zara festes Ensemblemitglied am Staatstheater Darmstadt, wo sie ein breites Repertoire entwickelte, darunter Olympia (Les contes d’Hoffmann) und Morgana (Alcina). Zuvor war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper (2019–2021) und sang dort unter anderem Frasquita (Carmen), Philine (Mignon) und Mercedes (Schön ist die Welt).
Juliana Zara ist Absolventin des Oberlin Conservatory of Music sowie der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.